6. Regeneration: Warum Schlaf ein Teil deines Trainings ist

6. Regeneration: Warum Schlaf ein Teil deines Trainings ist

Training endet nicht mit dem letzten Satz.

Eine Trainingseinheit erzeugt zunächst Belastung. Anpassung benötigt anschließend Zeit und Regeneration.

Schlaf spielt dabei eine zentrale Rolle.

Weniger Schlaf kann Leistung kosten

Eine systematische Meta-Analyse zu akutem Schlafverlust fand im Durchschnitt Verschlechterungen verschiedener sportlicher Leistungsparameter, darunter auch Kraftleistungen. Besonders ungünstig waren vollständiger Schlafentzug und Schlafverkürzung in der zweiten Nachthälfte.

Das bedeutet nicht, dass eine schlechte Nacht dein Training wertlos macht.

Problematisch wird es eher, wenn schlechter Schlaf zur Normalität wird.

Schlaf beeinflusst mehr als nur Müdigkeit

Schlechter Schlaf kann sich bemerkbar machen durch:

  • geringere Trainingsleistung
  • schlechtere Konzentration
  • höhere subjektive Anstrengung
  • reduzierte Trainingsbereitschaft
  • schwierigere Regeneration

Wer gleichzeitig versucht, Trainingsvolumen ständig zu erhöhen, obwohl Schlaf und Alltagsbelastung schlechter werden, verschiebt das Verhältnis zwischen Belastung und Erholung zunehmend in die falsche Richtung.

Schlaf ist kein Bonus

Viele Menschen behandeln Schlaf wie etwas, das übrig bleibt, nachdem Arbeit, Familie, Training und Freizeit erledigt sind.

Für langfristige Leistungsentwicklung sollte die Reihenfolge anders gedacht werden:

Training + Ernährung + Regeneration ergeben gemeinsam den Prozess.

Du wirst nicht stärker, weil du möglichst erschöpft trainierst.

Du wirst stärker, wenn dein Körper den Trainingsreiz ausreichend verarbeiten kann.

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